Aktuelles


Wie wir erfahren haben, werden für 2010 folgende Entgelt- und Bemessungsgrenzen geplant:
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze soll von derzeit 48.600 € Bruttojahreseinkommen um 1.350 € (2,77%) auf voraussichtlich 49.950 € (mtl. 4.162,50 € ) steigen.

Die Werte in Klammern ist die Beitragsbemessungsgrenze, die gleichzeitig für Arbeiter und Angestellte, die am 31. Dezember 2002 wegen Überschreitens der an diesem Tag geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei und bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen in einer substitutiven Krankenversicherung versichert waren, die Jahresarbeitsentgeltgrenze darstellt!

2000 – 39.574 €
2001 – 40.034 €
2002 – 40.500 €
2003 – 45.900 € (41.400 €)
2004 – 46.350 € (41.850 €)
2005 – 46.800 € (42.200 €)
2006 – 47.250 € (42.750 €)
2007 – 47.700 € (42.750 €)
2008 – 48.150 € (43.200 €)
2009 – 48.600 € (44.100 €)
2010 – 49.650 € (45.000 €)

In 10 Jahren erhöhte sich die Jahresarbeitsentgeltgrenze um 10.076 € oder 25,46%.
Die Beitragsbemessungsgrenze soll von 44.100 € auf 45.000 € steigen . Sie steigt also um voraussichtlich 900 €. Das würde bei einem Beitragssatz von 14,9% eine Steigerung des Höchstbeitrages für Krankenkasse um 11,18 € monatlich gleich kommen. Plus Pflegepflichtversicherung versteht sich.


Die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. ( Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten) möchte gemeinsam mit verantwortungsbewußten Bürgern in Deutschland die maroden Strukturen des Gesundheitswesens so beeinflussen, dass
die Rechte der Versicherten, Patienten und ihrer Behandler im verstärkten Miteinander gewahrt werden . Die Versicherten sollen faire Leistungen für Ihre Kassenbeiträge bekommen und die Ärzte als Behandler fair vergütet werden. Desweiteren soll die medizinische und pflegerische Qualität endlich wieder im Vordergrund der Reformbemühungen stehen..Das gemeinsame Ziel ist es, die Berufsgruppen und Institutionen in den jeweiligen Regionen aus der
Resignation herauszuholen und zu einem nachhaltig wirksamen Agieren zu bewegen. Ferner muss die interessierte Bevölkerung eingehend, klar und deutlich, jedoch auch sachlich informiert werden.
Nur so können wir das Rad der Leistungskürzung zurückdrehen, die Wirtschaftlichkeit sichern und die Qualität steigern. Noch wichtiger ist es jedoch, die Macht der ökonomisch gesteuerten Krankenkassen zu brechen und die Politik zu Entscheidungen zu bewegen, die für sie selbst, aber erst recht für ihre Wähler notwendig sind.


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